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Faustregel: Von *O* bis *O*

Ostern bis Oktober: Sommer-Reifen

Oktober bis Ostern: Winter-Reifen

 

 

Das Wichtigste ist die Sicherheit!

Ob Winter-Reifen, Sommer-Reifen oder Ganzjahres-Reifen - wichtig ist in jedem Fall,  dass Sie die richtige Bereifung für das jeweilige Klima, Gelände, Einsatzprofil, Fahrstil und natürlich Fahrzeug gewählt wird. Der perfekte Allround-Reifen gibt es leider noch nicht. Lassen Sie sich von uns beraten - dann sind Sie sicher unterwegs - im Sommer wie im Winter. Hilfreich bei der Auswahl der Reifen ist auch der TCS-Test (siehe rechts).

 

 


 

Fahren Sie weniger als 10'000 Kilometer pro Jahr, so beachten Sie unsere Ausführungen am Ende dieser Seite.  

 


 

 

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Winterreifen und Sommerreifen?

 

Winterreifen

Winterreifen bestehen aus einer speziellen Gummimischung, die auch bei sehr niedrigen Temperaturen besonders elastisch ist. Durch diese Eigenschaft bleibt der Reifen besser am Untergrund haften, als ein Sommerreifen. Mit der Zeit verhärtet der Gummi jedoch und sollte daher      nach sechs Jahren ersetzt werden – selbst wenn die empfohlene Profiltiefe von 4 mm noch ausreicht. Zusätzlich zum Material weisen Winterreifen spezielle Profilrinnen, Lamellen, Blöcke und Einschnitte auf, die bei Schnee, Matsch und Eis eine höhere Bodenhaftung erreichen.

 

Sommerreifen

Sommerreifen werden aus einer härteren Gummimischung gefertigt als Winterreifen. Das ist notwendig, damit sie auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich werden. Zudem weisen Sie auf trockenen Strecken in der Regel einen deutlich kürzeren Bremsweg auf als Winterreifen.  Der Abrieb fällt geringer aus, selbst wenn Sie oft mit hohen Geschwindigkeiten unterwegs sind.

 

Die richtige Auswahl von Winterreifen und Sommerreifen

Bei der Auswahl von Winterreifen und Sommerreifen sollten Sie einige Punkte beachten.

 

Winterreifen: Achten Sie auf das Alpine-Symbol

So werden für den Winter zwar nur M+S – also sogenannte Matsch + Schnee – Reifen empfohlen. Diese Bezeichnung ist aber nicht geschützt. Besser ist es, auf das Alpine Symbol, einen Berg mit eingesetzter Schneeflocke zu achten, denn dieser zeichnet wahre Winterreifen aus.

 

Belassen Sie die Winterreifen von Oktober bis Ostern am Auto.

So fahren Sie in jedem Fall sicher.

 

Ansprechpartner

Patrick Avondo + Adrian Suter

Tel. 061 836 87 87

Kontakt

 


Reifeneinlagerung - wir haben bei uns Platz für 1'600 Räder



Dass man sich um die am Fahrzeug montierten Reifen kümmern muss, leuchtet ein.

Aber auch die abmontierten Räder und Reifen kann man nicht nur einfach zur Seite

oder in den Keller legen und sich selbst überlassen.

 

Am besten lassen Sie Ihre Reifen oder Kompletträder durch uns preisgünstig und

fachmännisch einlagern - trocken, bei gleichmässiger Temperatur, lichtgeschützt

und mit dem korrekten Luftdruck.

 



Für eine Saison betragen die Kosten für ein Rad/Reifen pro Zoll nur Fr. 1.00.           

Beispiel für ein 15 Zoll-Rad/Reifen: Fr. 15.00 pro Saison.

 

Dabei ist ein professioneller und umfassender Reifen-Check enthalten.

Wir prüfen Profiltiefe, Abriebbild und das Alter der Reifen, die Ventile

und selbstverständlich auch den Zustand der Reifen und Felgen.

Das Ganze dokumentieren wir für jedes Rad schriftlich mit dem jeweiligen

Reifen-Aufbewahrungsschein. Eine Kopie davon wird Ihnen ausgehändigt.

 

Haltbarkeitsdatum

Hätten Sie es gewusst? Nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch 

bei Ihren Reifen sollten Sie auf das Haltbarkeitsdatum achten.

 

Denn die Reifenmischung ist neben den hohen Belastungen

des Alltags auch natürlichen Alterungsprozessen unterworfen.

 

Neuwertig darf sich ein korrekt gelagerter, unbenutzter Reifen bis zu einem Alter von fünf Jahren nennen.

 

Ab einem Alter von sechs Jahren sollte man benutzten Reifen – je nach Laufleistung – erhöhte Aufmerksamkeit widmen. Nach zehn Jahren ist endgültig Schluss. Spätestens jetzt stellt der Reifen ein Sicherheitsrisiko dar.

Die so genannte DOT-Kennziffer sagt Ihnen, wie alt ein Reifen ist.

 

Aufschluss über das Reifenalter geben Ihnen die letzten vier Ziffern der DOT-Nummer:

Nach dem Muster WWJJ bedeutet z. B. DOT 2404, dass der Reifen

in der 24. Kalenderwoche des Jahres 2004 produziert wurde.

 

Was ist bei Reifen wichtig?

Für die Beurteilung der Reifen-Eigenschaften gibt es folgende Kriterien:

- Verhalten auf trockener Strasse

- Verhalten auf nasser Strasse

- Geräuschentwicklung

- Komforteigenschaften

- Kraftstoffverbrauch

- Verschleissfestigkeit

- Eigenschaften bei Schnee und Eis

- Festigkeit bei hoher Geschwindigkeit

- Tragfähigkeit

 

Eigenschaften der Sommer- und Winterreifen

Bei Sommerreifen ist das Verhalten bei Spurwechsel und in Kurven bei trockener Strasse wichtig.

Bei nasser Strasse sind Bremsverhalten, Aquaplaning-Eigenschaften, gutes Handling und Seitenführung gefragt.

Weiter sind Geräuschentwicklung, Rollwiderstand und Verschleiss von Bedeutung.

Bei Winterreifen sind zudem die Eigenschaften und das Verhalten

bei tiefen Temperaturen sowie auf Schnee und Eis wichtige Kriterien.

Der beste Reifen nützt jedoch nichts, wenn das Profil abgefahren ist.

Vor allem bei Matsch und Schnee ist ein tiefes Profil erforderlich, denn

nur dann greift der Reifen richtig.

 

Der TCS wie auch der ADAC empfehlen für Winterpneus aus

Sicherheitsgründen mindestens 4 Millimeter Profiltiefe.

 

Auch das Reifenalter spielt eine wesentliche Rolle.

Nach spätestens sechs Jahren ist die Gummimischung so hart geworden,

so dass die Haftung bei tiefen Temperaturen stark nachlässt.

 

Sehr gute und neue Winterreifen (Premium-Produkte) verfügen auch beim Einsatz im Sommer in

allen Kriterien über mindestens gleiche, vielfach aber über deutlich bessere Eigenschaften als nur

durchschnittliche oder schlechte Sommerreifen (Billig-Produkte). Insbesondere alte Reifen verlieren

mit der Zeit einen grossen Teil ihrer Eigenschaften.

 

Daher empfiehlt sich für Wenigfahrer (Jahresfahrleistung <10'000 Kilometer)

die Verwendung der Winterreifen für das ganze Jahr.

 

Aber aufgepasst, denn:

Voraussetzung dafür ist aber die Anschaffung von wirklich hochwertigen Reifen.

Diese sollten jedoch nicht älter als sechs Jahre sein und sind vom Fachmann genau

auf das entsprechende Fahrzeug und dessen Verwendung abzustimmen.

 

Zu beachten ist nebst dem Geschwindigkeitsindex auch der Tragfähigkeitsindex.

Angaben darüber finden sich im jeweiligen Typenschein des Fahrzeugs.

 

Zugriff auf den Typenscheinen haben nur die Markenvertreter und die Motorfahrzeugkontrolle.

 

Sind alle Vorgaben korrekt eingehalten und wurden Sie bei der Wahl der Reifen kompetent beraten,

so können solche Winterreifen ohne Vorbehalt und Auflagen das ganze Jahr ohne Einbussen bezüglich

Sicherheit gefahren werden.